Beifuß

Gänsekraut, Jungfernkraut

Artemisia vulgaris L.

Beifuß ist ein Verwandter des Wermuts. Die Staude gehört zur Familie der Korbblütler und wird bis zu 2 m hoch. Geerntet werden die Rispen mit den noch geschlossenen Knospen. Die Blätter werden abgezupft, weil sie zu bitter schmecken.

Herkunft

Beifuß stammt aus den Steppen Russlands. Schon im frühen Mittelalter war er eine sehr geschätzte Würzpflanze und noch im 18. Jahrhundert war er so verbreitet, wie heute Petersilie. Zu Unrecht ist Beifuß in Vergessenheit geraten, denn kaum ein anderes Gewürz entfaltet bei einer derart niedrigen Dosierung ein so intensives Aroma.

Geschmack

Das intensive Aroma des Beifuß ist aromatisch frisch und leicht bitter.
Schon der Volksname „Gänsekraut“ sagt, dass Beifuß früher vor allem zum Würzen von Gänsegerichten verwendet wurde. Ideal ist er aber auch in allen üppigen Gerichten, wie Aal, Schmalz, Hammelfleisch, Schweinefleisch, Wildschweinbraten, Saucen und Mayonnaisen. Typisch ist er für Eintopfgerichte, Weißkohl, Wirsing, Möhren, Rüben, kräftigen, gemischten Salaten aus Kartoffeln, Nudeln und Fleisch und zu Eiergerichten mit Speck oder Schinken. Auch für Seifen und Parfümartikel wird er verwendet.

Heilwirkung

Beifuß verfügt über eine dichte Palette von sekundären Pflanzenstoffen, die ihre positive Wirkung unter anderem auf den Darm und die Verdauung ausüben. Des Weiteren hilft Beifuß bei Konzentrationsschwäche, Abwehrschwäche und Pilzinfektionen.


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