Cayenne-Pfeffer

Spanischer Pfeffer, Teufelspfeffer

Capsicum frutescens L.

Cayenne-Pfeffer ist ein äußerst scharfes Pulver aus getrockneten, fein gemahlenen Chilischoten. Die Pflanze gehört zur Familie der Nachtschattengewächse, die in mehreren Unterarten kultiviert und bis zu 1,8 m hoch wird. Aus den grünlich-weißen Blüten entwickeln sich die Chillies. Die Früchte sind anfänglich grün, zur Reife jedoch orangerot bis dunkelrot. Nach der Ernte werden sie getrocknet und dann zu Cayenne-Pfeffer gemahlen. Daneben gibt es auch die ganzen, getrockneten Chilischoten im Handel.

Herkunft

Wahrscheinlich hat der Cayenne-Pfeffer seinen Namen von der Hafenstadt Cayenne in französisch Guayana, der ehemaligen berühmtberüchtigten französischen Strafkolonie. Obwohl Cayenne nie ein ausgesprochener Exporthafen für Teufelspfeffer war. Heute werden die scharfen Chilischoten hauptsächlich in Mittel- und Südamerika angebaut.

Geschmack

In der Reihe der scharfen Gewürze tritt Cayenne-Pfeffer durch seine feurige Schärfe hervor. Am stärksten tritt diese zusammen mit Fleisch und Nüssen auf. Cayenne-Pfeffer wird in allen pikanten Gerichten wie z.B. Chili con Carne, Suppen, Saucen, scharfen Marinaden, Salsa und Chutneys eingesetzt. Tabasco und Sambal Oelek sind wahre Klassiker. Auch herzhafte Ragouts und Fleischgerichte erhalten so die nötige Schärfe. In Dips und Dressings sorgt der Pfeffer ebenfalls für die scharf-würzige Note.

Heilwirkung

Im Cayenne-Pfeffer dominiert der Stoff Capsaicin. Er ist für die Schärfe verantwortlich und ruft außerdem eine Beschleunigung des Stoffwechsels hervor. Des Weiteren wirkt Cayenne-Pfeffer verdauungsfördernd, appetitanregend und bakterienhemmend.


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