Chili

Capsicum frutescens L.

Chillies sind Beerenfrüchte aus Familie der Nachtschattengewächse. Auf bis zu 180 cm hohen, buschigen Sträuchern wachsen länglich ovale Laubblätter und weiß bis gelblich-weiße Blüten. Aus den Fruchtknoten entwickeln sich dann hängende Beerenfrüchte. Diese scharf schmeckenden Früchte sind je nach Sorte länglich oder keilförmig, orange bis hin zu leuchtend rot oder rötlich braun. Heute gibt es über 200 verschiedene Kultursorten.

Herkunft

Beheimatet ist die Chilipflanze in den südlichen USA und Mexiko bis ins nordwestliche Südamerika. Heute sind die Hauptlieferländer für dieses scharfe Gewürz Brasilien, Ungarn, Spanien, Länder des ehemaligen Jugoslawiens, Bulgarien und Rumänien.

Geschmack

Chili ist fast geruchslos und je nach Sorte milder bis brennend scharf. Die Chilifrüchte werden nach den Schärfegraden eingestuft. Hierzu wird der Scharfstoff Capsaicin je Sorte bestimmt und auf einer Schärfeskala von 0 bis 10 bewertet. Cayennepfeffer hat den Schärfegrad 7.

Verwendung

Richtig dosiert, verleiht Chili vielen Fleisch-, Gemüse oder Fischgerichten, Suppen, Saucen und Dips, aber auch Reis, Mais oder Bohnen, den richtigen Pep. Chili gibt es frisch eingelegt, getrocknet in ganzer Form, in Flocken oder gemahlen. In flüssiger Form werden gerne die scharfen Chili-Würzsaucen verwendet.
Die Schärfe von Chili verträgt sich gut mit einer Vielzahl an Gewürzen und Gewürzkräutern wie Basilikum, Bockshornklee, Fenchel, Gewürznelken, Ingwer, Kardamom, Knoblauch, Koriander, Kümmel, Majoran, Oregano, Petersilie, Thymian, Zimt und Zwiebeln.


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