Cumin

Kreuzkümmel, Pfefferkümmel

Cuminum cyminum

Die kleinen, hellbraunen, getrockneten Samen des Cumin ähneln äußerlich denen des normalen Kümmels, sind aber etwas heller. Sie stammen von einer einjährigen, bis zu 30 cm langen Staude, deren viele schmale Blätter an die des Fenchels erinnern. Die lila oder weißen Blütendolden bringen jeweils zwei längliche, gelbbraune Samen hervor, die ganz oder gemahlen genutzt werden.

Herkunft

Die ursprüngliche Heimat des Cumin ist der östliche Mittelmeerraum und Oberägypten. Dort wurde er nicht nur zum Würzen geschätzt sondern war auch bei der Mumifizierung der Pharaonen von Bedeutung. Heute wird die uralte Kulturpflanze in den meisten heißen Ländern, wie der Türkei, Indien und China angebaut.

Geschmack

Cumin hat ein etwas strenges Aroma und zeichnet sich durch seinen aromatisch-würzigen, leicht bitteren und scharfen Geschmack aus. Das macht ihn bei einigen Menschen unbeliebt, wogegen andere eine regelrechte Vorliebe für Cumin entwickeln. Cumin gehört zu den typischen Gewürzen der indonesischen Reistafel und ist Bestandteil vieler Curry-Mischungen und indischer Chutneys, wie zum Beispiel des Mango-Chutneys. Außerdem würzt er deftige Fleischgerichte der arabischen und der lateinamerikanischen Küche, zum Beispiel das mexikanische Chili con Carne. Cumin ist ein ausgesprochenes Mischgewürz, das zu allen anderen exotischen Gewürzen passt. Er sollte jedoch sparsam verwendet werden.

Heilwirkung

Die ätherischen Öle des Cumin wirken krampflösend auf die Muskeln im Magen- und Darmbereich und helfen so bei Blähungen und Durchfall. Darüber hinaus hat er antibiotische Eigenschaften und zeigt einen günstigen Einfluss auf die Hautdurchblutung.


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