Dill

Gurken-, Kapern-, Hexenkraut

Anethum graveolens L.

Der einjährige Doldenblütler wird über 1 m hoch und ist eng mit dem Fenchel verwandt. Aus der gelben Blütendolde des Dills entwickeln sich eiförmige Früchtchen, die in zwei Teilfrüchte zerfallen. Kurz vor der Blüte werden die aromatischen Spitzen geschnitten und getrocknet. Dill wird als geschnittene Ware oder als hochwertige Dillspitzen angeboten. Dillsamen finden in Europa eher nur in der Lebensmittelindustrie Verwendung.

Herkunft

Dill ist eine im Mittelmeerraum und westlichen Asien beheimatete Pflanze, die nicht nur im alten Ägypten als Kulturpflanze bekannt war. Die Griechen benutzten ihn als Heilmittel gegen Schluckauf und die Römer nutzten ihn, um Geflügel und Wein zu würzen. Heute wird Dill hauptsächlich aus Holland und den Balkanstaaten bezogen.

Geschmack

Der Geschmack des Dill ist erfrischend aromatisch. Dill entfaltet sein Aroma besonders gut in feinen Suppen und hellen Saucen. Dillspitzen verfeinern Gurkensalate, Kräutersaucen und Dressings für grünen Salat, Tomatensalat und Rohkost-Teller, grünes Bohnengemüse, Erbsen, Karotten, geschmorten Tomaten, Spinat und Pilze sowie Fischgerichte. Dill eignet sich auch hervorragend zum Einlegen von Gurken, Essiggemüse, Senfkürbis und für Kräuteressig. Beliebt ist Dillsoße zu gekochten Eiern, zu neuen Kartoffeln und besonders zu Süß- und Salzwasserfischen.

Heilwirkung

Dill ist eine bewährte Heilpflanze, deren größte Bedeutung in ihrem hohen Mineralstoffgehalt zu sehen ist. Aufgrund ihres hohen Kalium- und Kalziumgehaltes zählt sie zu den harntreibenden Mitteln. Aber auch zur Unterstützung der Therapie bei Abwehrschwäche, Hautentzündungen und Blutarmut aufgrund von Eisenmangel kann Dill unterstützend wirken.


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