Kapern

Capparis spinosa L.

Der dornige, etwa 1 m hohe Kapernstrauch klammert sich mit seinen holzigen Ranken an Wänden und Steinen fest. Geerntet werden die unreifen, noch geschlossenen Blütenknospen, die in den Achseln der Blätter sitzen und von Hand geerntet werden müssen. Die graugrünen Kapern werden im Schatten zum Welken gebracht und anschließend in Öl, Salzwasser oder Essig eingelegt. Kapern werden nach ihrer Größe in fünf Sorten eingeteilt. Die Qualität hängt von ihrer Größe ab. Je kleiner die Kapern desto besser ist ihr Geschmack. Die kleinsten Kapern sind die „Nonpareilles“. Sie haben einen Durchmesser von 7 mm und sind die mildesten.

Herkunft

Die Heimat der Kapern ist das Mittelmeergebiet. Schon die Römer nutzten sie vor allem zum Würzen von Fischsaucen. Heute wird die Pflanze in großen Plantagen in der Türkei, in Marokko, bei Murcia in Spanien und auf Mallorca sorgfältig kultiviert.

Geschmack

Im frischen Zustand haben Kapern kaum Geschmack. Erst durch das Trocknen und Einlegen erhalten sie ihren würzig-scharfen, angenehm bitteren Geschmack. Der Geruch von Kapern ist schärflich-beißend, aber aromatisch. Das Aroma der Kapern gibt Mayonnaise, Remoulade, kalten und warmen Saucen einen pikanten Geschmack. Das bekannteste deutsche Kaperngericht ist Königsberger Klopse. Aber auch für Sandwiches, Pasta und Geflügel werden Kapern gerne eingesetzt. Kapern gehören in herzhafte Ragouts, Aufläufe, in alle warmen und kalten Tomatengerichte. Geräucherter Lachs mit Kapern ist eine Delikatesse. Soll das Aroma der Kapern erhalten bleiben, sollten sie erst am Ende der Garzeit zugegeben werden.

Heilwirkung

Kapern wirken appetitanregend und verdauungsfördernd.


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