Petersilie

Peterle, Suppenwurzel

Petroselinum crispum Mill.

Petersilie, unser bekanntestes Küchenkraut, stammt aus der Familie der Doldenblütler. Es gehört zu den zwei- bis mehrjährigen Pflanzen, die überall in Europa angebaut werden und in der ganzen Küchenwelt beliebt sind. Sein Name stammt aus dem griechischen und bedeutet „auf Felsen wachsendes Doldengewächs“. Petersilie wird bis zu 1 m hoch und hat je nach Sorte glatte oder krause Blätter.

Herkunft

Im antiken Griechenland symbolisierte Petersilie Freude und Geselligkeit. Als Heilpflanze genutzt, bescheinigte man ihr harntreibende und menstruationsfördernde Wirkung. Erst im 16. Jahrhundert wanderte das Kraut immer mehr von den Arzttaschen in die Suppentöpfe. Die Heimat der Petersilie ist Südeuropa, wahrscheinlich Sardinien. Heute gibt es in den Balkanstaaten und in Holland große Petersilien-Kulturen.

Geschmack

Blätter und Stängel riechen stark aromatisch und schmecken würzig frisch. Die glatte Petersilie ist etwas kräftiger im Geschmack als die Sorte mit den krausen Blättern. Petersilie würzt fast alle herzhaften Gerichte. Sie passt zu Gemüse und Salaten, zu hellen Saucen und allen Suppen, von der klaren Fleischbrühe bis zum Eintopf. Süß- und Seewasserfische, Geflügel, Eiergerichte, Kartoffeln und Rohkost erhalten durch Petersilie eine würzige Frische. Petersilie eignet sich aber nicht nur zum Würzen, sondern dient häufig auch der Dekoration von raffinierten Vorspeisen und anderen Gerichten.

Heilwirkung

Petersilie ist ein ergiebiger Vitaminlieferant, dadurch wird sie zu einem Helfer gegen Infektionen. Der Inhaltstoff Apiol wirkt anregend auf die Verdauung und die Menstruation. Auch regt er die Nierentätigkeit an, wirkt harntreibend und blutbildend.


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