Rosmarin

Weihrauchkraut, Maria Reinigung

Rosmarinus officinalis L.

Die Rosmarinpflanze aus der Familie der Lippenblütler ist ein immergrüner Halbstrauch, mit tannennadelähnlichen, länglichen Blättchen. Heimisch ist er im Mittelmeerraum. Die Rosmarin-Pflanze wird 50 – 150 cm hoch und hat blassblaue Blüten, die quirlförmig zwischen den Blättern angeordnet sind. Im Unterschied zu anderen Kräutern werden die aromatischen, jungen Triebspitzen auch während und nach der Blüte geerntet. Nach dem Trocknen sehen sie wie winzige, grüngraue Tannennadeln aus.

Herkunft

Beheimatet ist der Rosmarin in Südeuropa, vor allem an den Küstenregionen des Mittelmeeres in Ländern wie Spanien, Südfrankreich, Italien, Griechenland, Türkei, Marokko sowie Tunesien. Heutige Hauptanbaugebiete befinden sich ebenfalls im Mittelmeerraum, in der GUS, Indien, Südafrika, Australien, den USA, Mexiko, auf den Philippinen sowie den Antillen.

Geschmack

Die ätherischen Öle des Rosmarin lassen ihn ein wenig nach Kiefer und Weihrauch riechen. Sein Geschmack ist etwas harzig, stark aromatisch und würzig. Besonders von der italienischen Küche kann man lernen, zu welchen Speisen Rosmarin am besten passt. Er wird dort zu jeder Art Fisch und Fleisch eingesetzt. Zu Käse und Tomaten passt er ebenso gut wie zu Suppen, Füllungen, Marinaden und Pasta. Rosmarin gehört in Fleisch- und Fischbeize, Marinaden, in Salatsaucen, zu Kartoffel- und Gemüsegerichten. Außerdem eignet sich Rosmarin hervorragend zum Aromatisieren von Öl und Essig. Rosmarin hat eine starke Würzkraft, er sollte deshalb sparsam dosiert werden.

Heilwirkung

Rosmarin ist ein ausgezeichnetes Heilkraut. Seine Vielzahl ätherischer Öle, sein hoher Anteil an Kalzium und Vitamin C bewirken eine Förderung der Verdauung, eine Kräftigung des Herzens und eine Stabilisierung des Kreislaufs. Auch seine belebende Wirkung wird geschätzt.


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